Wissenswertes zum Thema Getränketechnik

Begriff / Abkürzung  

Erläuterung / Bedeutung

     
Tafelwasser    Form von Mineralwasser, hauptsächlich zubereitet mit Tafelwasser-Anlagen aus Trinkwasser, meist versetzt mit -> Kohlensäure (CO2) oder auch als stilles Wasser.
Tafelwasser-Anlage   Anlage zum Herstellen von frischem Tafelwasser. Das Gerät besteht meist aus Filtereinheit, Karbonator, Kühlung, Zapfeinheit - oft auch mit Postmix-Ausrüstung (-> POM) für Geschmackskonzentrate 
Karbonator   Kesseleinheit in einer Tafelwasser-Anlage zum Versetzen des Wassers mit Kohlensäure oder Sauerstoff
Nasskühlung    Kühlaggregat mit Flüssigkeit und Eisbank für starke Dauerkühlleistung 
Trockenkühlung    Kühlaggregat mit Metallblock, meist Aluminium - wartungsfrei, aber leistungsschwächer als Nasskühlung 
CO2   Chemische Formel für Kohlensäure
O2, O2med    Chemische Formel für Sauerstoff bzw. medizinischen Sauerstoff 
Warmkarbonator   Karbonator ohne zusätzliche Kühleinheit
Wasserspender    Auch Watercooler oder Gallonenspender genannt - Gerät mit meist 18,9 l großen Wechselbehältern (-> Gallone), das Tafel-, Quell- oder Mineralwasser leicht kühlt. Benötigt Stromanschluss, bietet meist keine Kohlensäure, relativ schwache Kühlleistung. Hauptnachteile sind teure Gallonenfüllungen und hohes, systembedingtes Verkeimungsrisiko. Dafür benötigt man keinen Anschluss an das Trinkwassernetz.
PREX, Premix   Zapfen von Fertiggetränken, die bereits vorgemischt in Behältern an der Zapfanlage angeschlossen sind
POM, Postmix    Hier wird Getränkekonzentrat beim Zapfen direkt am Auslauf mit dem Wasser gemischt. Im Vergleich zu Premix erheblich geringere Betriebskosten
AfG   Alkoholfreie Getränke 
SK   Schankkontrollnummer 
GetrSchankVO    Getränke-Schankanlagen-Verordnung 
TRSK    Technische Regeln für Getränkeschankanlagen 
TRBS    Technische Regeln für Betriebssicherheit 
TRG    Technische Regeln für Gase 
TRT    Technische Regeln für Tanks 
GPSG  

Geräte- und Produktsicherheitsgesetz 

ArbSchG    Arbeitsschutzgesetz 
ASR    Arbeitsstätten-Richtlinien 
UVV    Unfallverhütungsvorschriften 
ASI    Arbeitssicherheitsinformationen 
DVGW    Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V. 
DEHOGA    Deutscher Hotel- und Gaststätten-Verband
LFGB    Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch 
LMHV    Lebensmittelhygieneverordnung 
BetrSichV    Betriebssicherheitsverordnung 
HACCP    Hazard Analysis and Critical Control Points - Mittel zur systematischen Risikoanalyse und Risikobeherschung. Das HACCP-Konzept funktioniert nach dem Vorsorgeprinzip, d.h. es wird nicht nur das Endprodukt auf Unbedenklichkeit kontrolliert, sondern der gesamte Verarbeitungs- und Herstellungsprozess. Alle Risiken, die mit der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln verbunden sind, werden erfaßt und eingeschätzt sowie Maßnahmen zu deren Beherrschung festgelegt. Gesetzliche Grundlagen für die Einführung des HACCP-Konzepts in Betrieben der Gemeinschaftsverpflegung bilden insbesondere EG-Hygienerichtlinie 93/43 EWG und Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV).