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Warum immer mehr Städte auf Trinkwasserspender setzen
Städte installieren Trinkbrunnen auf Plätzen, in Parks und Fußgängerzonen. Bestehende Netze werden erweitert und neue Standorte geplant. Dahinter steckt mehr als ein netter zusätzlicher Service. Der Zugang zu Trinkwasser wird zunehmend als Teil einer funktionierenden öffentlichen Infrastruktur verstanden.
Und genau diese Entwicklung finden wir bei AQUICO® richtig.
Denn sie wirft auch für Unternehmen eine interessante Frage auf: Wenn wir Trinkwasser draußen zunehmend als Infrastruktur betrachten – warum setzen wir drinnen noch so häufig auf Flaschenlogistik?
Berlin: Rund 250 Trinkbrunnen gehören bereits zum Stadtbild
Besonders deutlich wird die Entwicklung in Berlin. Die Berliner Wasserbetriebe betreiben mittlerweile rund 250 öffentliche Trinkbrunnen. Sie stehen in Parks und auf öffentlichen Plätzen, sind direkt an das Frischwassernetz angeschlossen und stellen kostenlos Trinkwasser bereit. Die Wasserqualität wird dabei laufend überwacht. (Berliner Wasserbetriebe)
Interessant ist dabei nicht nur die Anzahl. Die Trinkbrunnen werden inzwischen ganz selbstverständlich als Teil der städtischen Versorgung kommuniziert: Wasser wird nicht in Flaschen an bestimmte Orte gebracht, sondern die bestehende Trinkwasserinfrastruktur wird genutzt, um es dort verfügbar zu machen, wo Menschen unterwegs sind.
Magdeburg baut sein Netz weiter aus
Auch in anderen Städten ist diese Entwicklung aktuell zu beobachten.
Magdeburg verfügt inzwischen über fünf öffentliche Trinkwasserspender. Ende Juli 2026 startete die Stadt bereits eine Bürgerbefragung für die nächsten zwei Standorte, die 2027 entstehen sollen.
Und damit ist noch nicht Schluss: Im Hitzeaktionsplan der Stadt ist vorgesehen, von 2027 bis einschließlich 2030 jedes Jahr zwei weitere Trinkwasserspender zu errichten. Insgesamt sind damit 13 Standorte vorgesehen.
Gerade während Hitzeperioden stuft die Stadt die Versorgung mit Trinkwasser im öffentlichen Raum als besonders wichtig ein. Trinkwasserspender sollen dabei als leicht zugängliche Möglichkeit zum Trinken und Wiederauffüllen eigener Flaschen dienen. (Hitzeaktionsplan der Landeshauptstadt Magdeburg)
Trinkwasser im öffentlichen Raum ist inzwischen sogar Teil der Daseinsvorsorge
Die Entwicklung findet nicht nur auf kommunaler Ebene statt.
Auch gesetzlich hat sich die Rolle öffentlich zugänglichen Trinkwassers verändert. In § 50 des Wasserhaushaltsgesetzes heißt es, dass die öffentliche Wasserversorgung eine Aufgabe der Daseinsvorsorge ist. Dazu gehört ausdrücklich auch, Trinkwasser aus dem Leitungsnetz an öffentlichen Orten durch Innen- und Außenanlagen bereitzustellen, sofern dies technisch machbar und unter Berücksichtigung der örtlichen Bedingungen verhältnismäßig ist.
Das ist ein bemerkenswerter Perspektivwechsel:
Trinkwasser wird nicht mehr nur als Produkt gedacht, das gekauft und transportiert wird. Es wird als Infrastruktur gedacht, die dort verfügbar sein sollte, wo Menschen sie brauchen.
Und was bedeutet das für Unternehmen?
Genau an diesem Punkt wird die Entwicklung auch für Büros, Produktionsbetriebe, Kliniken, Hotels oder andere Unternehmen interessant.
Denn auch dort müssen täglich Menschen mit Trinkwasser versorgt werden.
Die klassische Lösung lautet vielerorts noch immer: Wasser bestellen, anliefern lassen, Kisten oder Flaschen lagern, verteilen, Leergut sammeln und anschließend wieder abholen lassen.
Mit steigender Mitarbeiterzahl wächst dieser Aufwand mit.
Dabei befindet sich die notwendige Infrastruktur in den meisten Gebäuden längst vor Ort: der Trinkwasseranschluss.
Eine leitungsgebundene Trinkwasseranlage nutzt genau diese vorhandene Infrastruktur. Sie kühlt das Wasser und stellt es – je nach Anlage – still, medium oder mit Kohlensäure direkt zur Verfügung.
Damit entfällt ein großer Teil dessen, was Flaschenwasser im Unternehmensalltag aufwendig macht:
regelmäßige Getränkebestellungen
Anlieferung von Wasserkisten
Lagerflächen für volle und leere Flaschen
internes Verteilen und Nachfüllen
Pfand- und Leergutmanagement
wiederkehrende Transporte
Das Wasser muss nicht mehr zum Menschen transportiert werden. Es wird dort bereitgestellt, wo es ohnehin gebraucht wird.
Genau diesen Gedanken verfolgen wir bei AQUICO®
Bei AQUICO® beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit der Frage, wie sich hochwertiges Trinkwasser möglichst sinnvoll dort bereitstellen lässt, wo Menschen es täglich benötigen.
Unsere Antwort sind leitungsgebundene Trinkwasseranlagen, die vorhandenes Trinkwasser direkt vor Ort nutzbar machen.
Dabei gehen wir beim Material bewusst einen Schritt weiter: Alle wasserführenden Bauteile unserer Anlagen bestehen aus hochwertigem Edelstahl. Das Wasser kommt innerhalb unserer Systeme nicht mit Kunststoff in Kontakt.
Je nach Bedarf gibt es AQUICO® Anlagen als Auftisch-, Untertisch- oder Standlösung und für unterschiedliche Nutzerzahlen. So kann aus dem vorhandenen Trinkwasseranschluss eine Versorgungslösung entstehen, die zum jeweiligen Unternehmen passt.